Generationswechsel in der GeschÀftsleitung der RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH

Am 1. August 2015 übergab Geschäftsführer Joachim Rauch seine Verantwortung für den Bereich Vertrieb/Marketing der RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH turnusgemäß an seinen jüngeren Bruder Dr. h.c. Norbert Rauch.

Joachim Rauch, 1983 in das Unternehmen eingetreten und seit 1989 Gesellschafter und Geschäftsführer Vertrieb, wird im Beraterstatus seine umfangreiche Erfahrung weiterhin einbringen und Projekte durchführen. Mit Übernahme der Vertriebsverantwortung begann Joachim Rauch einen schlagkräftigen Vertrieb im Inland und Export zu entwickeln. Durch seine erfolgreiche Aufbauarbeit wurde eine weltweite Vertriebsorganisation in über 40 Ländern geschaffen und konnte ein Exportanteil am Umsatz von 65 Prozent erzielt werden. In Deutschland und in den Exportländern konnten sowohl die Marktanteile als auch das Image der Land- und Kommunalmaschinen des RAUCH-Familienunternehmens erheblich gesteigert werden. Unter seiner erfolgreichen Führung entwickelte sich der RAUCH-Umsatz von 8 Mio.€ auf 76 Mio.€. Mit seinem außerordentlichen und sehr persönlichen Engagement leistete er einen wesentlichen Beitrag zum heutigen Stand des Unternehmens.

Sein Bruder und Nachfolger Norbert Rauch trat 1979 in das Unternehmen ein und wurde 1987 zum Geschäftsführer Technik berufen. Sein Entwicklungsteam trägt heute mit über 40 Ingenieuren und Mitarbeitern zur Innovationskraft des Unternehmens bei. Als ehemaliges VDMA-Präsidiumsmitglied, langjähriges DLG-Gesamtausschussmitglied und aufgrund umfangreicher Kontakte zu führenden Landwirten können frühzeitig Markt- und Branchenentwicklungen erkannt werden.

Martin Rauch, als erster Vertreter der 4. Generation des RAUCH-Familienunternehmens, hat Maschinenbau studiert, sammelte berufliche Erfahrungen bei KUHN in Brodhead, Wisconsin, USA, bei NEOPLAN in Pilsting, Deutschland und bei BOSCH in China. Nach seiner 3-jährigen Mitarbeit in der Konstruktionsabteilung beim Landmaschinenhersteller KRONE in Spelle übernahm Martin Rauch am 1.5.2011 die ersten Leitungsaufgaben im Familienunternehmen RAUCH. 2013 wurde er zum Projektleiter „Einführung eines neuen unternehmensweiten Softwaresystems“ berufen, das kürzlich in Betrieb genommen wurde. Zum 1.8.2015 wurden ihm neben der Gesamtverantwortung IT/EDV weitere Leitungsaufgaben im Bereich Service, Qualität, Werkzeug- und Prototypenbau übertragen. Martin Rauch wird anlässlich der nächsten Gesellschafterversammlung im November 2015 zum weiteren Geschäftsführer ab dem 1.1.2016 bestellt.

Hermann Rauch bleibt weiterhin Geschäftsführer für Finanzen, Controlling und Produktion. Er trat 1985 in das RAUCH-Familienunternehmen ein und  baute eine umfangreiche  EDV-Struktur auf, die eine optimale Führung des Unternehmens aufgrund stets aktueller Unternehmensdaten ermöglicht. Er ist der Bauherr für die erfolgreiche Verlagerung/Teilverlagerung des Unternehmens vom bisherigen Standort in Sinzheim und ehemaligen Standorten in Bühl und Vimbuch zum Baden-Airpark. In 2009 wurde das neue Produktionswerk in Betrieb genommen, das sich durch eine deutlich höhere Effizienz der Abläufe  und der Qualität der Fertigung auszeichnet. Im August 2015 wurde das neue  Service und Training Center eingeweiht, in dem eine neue Ausbildungsstätte für unsere jungen Mitarbeiter, eine Halle für den Werkzeugbau, Räume für den Kundendienst, für Schulung und für Qualitätssicherung zur Verfügung stehen. Die Rauch-Produktionssysteme und Anlagen sind auf einem sehr hohen Stand. So wurde die Fa. Rauch 2015 mit dem Großen Preis des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet.